PM: Solidarität mit den Besetzer*innen der Frithjof-Nansen-Straße!

Wir solidarisieren uns mit den Besetzer*innen des Goethe-Instituts in der Fridtjof-Nansen-Straße 1!

Heute wurde das leerstehende Studierendenwohnheim des Goethe-Instituts in der Fridtjof-Nansen-Straße 1 besetzt. Das sich im Besitz der Stadt befindende Gebäude bietet sieben abgeschlossene, voll ausgestattete Wohneinheiten mit Bad und Küche sowie 30 Einzel- und Doppelzimmer mit gemeinschaftlichen Sanitäranlagen. Statt diesen Wohnraum bezahlbar zur Verfügung zu stellen, plant die Stadt den Verkauf und damit die Privatisierung des Gebäudes. Gleichzeitig hält sie mit dem Argument des fehlenden Wohnraums an der menschenunwürdigen Geflüchtetenunterkunft Siekhöhe fest. Dass hier etwas nicht zusammen passt fällt auch schon den kleinsten Falken auf. Luise Meier des Ortsverbandes Göttingen äußert sich hierzu:

„Unsere Solidarität gilt den Besetzer*innen, die sich endlich einer Sache annehmen, die die Stadt schon längst hätte umsetzen sollen!“

Daher unterstützen wir die Forderungen der Besetzer*innen:

„- Die Stadt Göttingen muss den Verkauf des bisher vom Goethe-Institut genutzten Gebäudekomplexes unverzüglich stoppen.

– In dem bisherigen Goethe-Institut muss Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. Dieser ist zuerst jenen Geflüchteten anzubieten, die derzeit noch in der Notunterkunft Siekhöhe untergebracht sind. Aber auch weitere unter prekären Bedingungen lebende Menschen sollen hier eigenen Wohnraum finden können.

– In dem Wohngebäude in der Fridtjof-Nansen-Straße soll kein neues Lager eingerichtet werden. Vielmehr müssen die einziehenden Geflüchteten eigene Mietverträge erhalten und mindestens ein eigenes Zimmer bewohnen. Die Stadt muss ggf. notwendige Renovierungsarbeiten übernehmen, um einen ortsüblichen Wohnstandard zu gewährleisten.“

Alle aktuellen Informationen gibt es auf: https://www.facebook.com/Our-House-Nansen-1-1436579129779789/?rc=p

Und: https://nanseneins.noblogs.org/

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